***Kundgebung & Aktionen finden nicht statt***

Für ein Ende der Gewalt braucht es Widerstand

Der Vortrag von Ex-US-General David Petraeus an der ETH wurde abgesagt! Wir begrüssen diesen Entscheid und leisten auch in Zukunft Widerstand gegen alle eingeladenen KriegstreiberInnen, SozialabbauerInnen und anderen Reaktionäre. Widerstand lohnt sich.
Unsere Mobilisierung gegen Petraeus – nicht verurteilter Kriegsverbrecher und Massenmörder, US-Oberbefehlshaber in Irak und Afghanistan und Ex-CIA-Chef – ist somit hinfällig.
 
Im Rahmen der entstandenen Aufmerksamkeit nutzen wir die Gelegenheit, nochmals einige Dinge zu klären.
 

Bekriegen was dich stört

Der Titel der abgesagten Veranstaltung lautete “die Herausforderungen in einer unsicheren Welt”. Doch die darin skizzierten sogenannten Lösungsansätze wie Drohnenkriege und massenhaft Tote wollen wir uns gar nicht anhören. Wir möchten nicht mit jemandem über eine Zukunft diskutieren, der verantwortlich dafür ist, dass es keine gute Zukunft für alle geben kann. Wir möchten keine kritischen Fragen zu Kriegsführung stellen, während im Hintergrund Riesenbeträge vom Pentagon an die ETH für Kriegsforschung fliessen. Es gibt keine Debatte in einem System, in dem US-Generäle die Welt als unsicher definieren, und betroffene Menschen in Afghanistan keine Stimme haben. Petraeus ist bestes Beispiel für die fehlende Perspektive der Verständigung mit den Herrschenden. In El Salvador foltern gelernt, später General im Irak und dann CIA-Chef – dreissig Jahre Mord und Totschlag, dreissig Jahre öffentliche Auftritte im Zeichen des Erfolgs und dreissig Jahre inszenierter Meinungsaustausch. Was bleibt da noch zu diskutieren?
 

Die bürgerliche Kulturredaktion ist grantig

Die NZZ hat uns als Mob verschrien, der sich gegen die freie Meinungsäusserung stellt. Ihrer Meinung nach darf dieser an der Uni weder mitbestimmen noch öffentlich auftreten. Geht es nach der NZZ, dürfen wohl nur Konzerne darüber bestimmen, was gelehrt wird und was nicht. Wir hingegen glauben, dass es notwendig ist, ein Mitbestimmungsrecht zu erkämpfen.
In diesem Kampf wählen wir verschiedene Formen. Dazu gehören kritisches Denken, Mobilisierungen und Aktionen. Gemeinsam mit anderen Kämpfenden solidarisieren wir uns mit den vom Drohnenkrieg Betroffenen in Afgahnistan, Irak, Syrien, Pakistan, Jemen, Somalia und Lybien und allen anderen, die imperialistische Politik erfahren.
 
 
 
DAMIT ES NICHT SO BLEIBT WIE ES IST!
FÜR EINE WELT FREI VON KONZENRNINTERESSEN, KRIEG UND KAPITALISMUS!
 
 
PS: Der Kriegstreiber ist zwar von der ETH vertrieben, trotzdem wird er kommende Woche in Zürich weilen. Für die Unternehmensberater Schranner AG unterrichtet er Managerinnen und CEOs, wie ein Team erfolgreich zu führen sei. Damit Konzerne und Interessen siegreich aus Verhandlungen und Arbeitskämpfen gehen, setzt man bei Schranner auf ehemalige Geheimdienstmitarbeiter.
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